Richtlinie zur Achtung der Menschenrechte

1. Zweck und Geltungsbereich

ROBERTO UNIFORM handelt mit Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verfolgt gegenüber seinen Mitarbeitern sowie allen an seinen Geschäftsbeziehungen beteiligten Stakeholdern einen respektvollen Ansatz in Bezug auf Menschenrechte und setzt sich dafür ein, grundlegende Menschenrechte in der Gesellschaft zu wahren. Es achtet auf die Einhaltung der Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. In diesem Zusammenhang hat ROBERTO UNIFORM seine Richtlinie zur Achtung der Menschenrechte (die „Richtlinie“) erstellt.

1.1 Die Richtlinie basiert auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen, den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen.

1.2 Die Richtlinie gilt für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Lieferanten. ROBERTO UNIFORM vermittelt die in der Richtlinie festgelegten Regeln seinen Mitarbeitern durch jährliche Schulungen. Das Unternehmen informiert außerdem seine Geschäftspartner und Lieferanten über die Richtlinie, ermutigt sie zur Einhaltung ihrer Grundsätze und integriert diese Anforderungen in Verträge.

1.3 Die Richtlinie trat nach Genehmigung durch die Generalversammlung am 1. Oktober 2018 in Kraft.


2. Grundsätze, Verpflichtungen und relevante Praktiken

Im Rahmen dieser Richtlinie verpflichtet sich ROBERTO UNIFORM zu Folgendem:

2.1 Achtung der Menschenrechte

Das Unternehmen respektiert die universellen Menschenrechte gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und bemüht sich, Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Darüber hinaus achtet es in den Ländern, in denen es tätig ist, die Rechte indigener Völker unter Bezugnahme auf die UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker.

2.2 Chancengleichheit und Respekt vor Vielfalt

ROBERTO UNIFORM gewährleistet Gleichbehandlung ohne Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Sprache, Religion, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Nationalität, Alter, Schwangerschaft, Familienstand, Gewerkschaftsmitgliedschaft, politischer Meinung oder ähnlichen Faktoren in allen HR-Prozessen wie Einstellung, Vergütung, persönlicher und beruflicher Entwicklung sowie im Arbeitsumfeld. Mitarbeiterbewertungen und Aufgabenverteilungen erfolgen transparent auf Grundlage von Fähigkeiten, Erfahrung und Leistung. Vielfalt wird als zentraler Unternehmenswert anerkannt.

2.3 Recht auf Kollektivverhandlungen und Vereinigungsfreiheit

Das Unternehmen respektiert die Rechte der Mitarbeiter auf Kollektivverhandlungen und Vereinigungsfreiheit.

2.4 Meinungsfreiheit

ROBERTO UNIFORM stellt sicher, dass Mitarbeiter ihr Recht auf freie Meinungsäußerung am Arbeitsplatz ohne Behinderung ausüben können.

2.5 Gesundes und sicheres Arbeitsumfeld

Die Bereitstellung sicherer und zufriedenstellender Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter hat Priorität. Das Unternehmen arbeitet mit dem Ziel „null Unfälle“ und hält internationale Grundsätze des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, nationale Gesetze und Vorschriften vollständig ein. Darüber hinaus setzt es über die gesetzlichen Anforderungen hinaus bewährte Praktiken um.

2.6 Verhinderung von Fehlverhalten

Das Unternehmen toleriert keine Misshandlung, Belästigung oder Einschüchterung am Arbeitsplatz.

2.7 Zwangsarbeit und Menschenhandel

Zwangsarbeit und Menschenhandel sind strikt verboten.

2.8 Kinderarbeit

Im Einklang mit den ILO-Kernarbeitsnormen verbietet das Unternehmen Kinderarbeit.

2.9 Straftaten

ROBERTO UNIFORM beteiligt sich nicht an Aktivitäten, die zu Straftaten oder Menschenrechtsverletzungen führen könnten, und erwartet von seinen Mitarbeitern die gleiche Sorgfalt.

2.10 Feedback von Stakeholdern

Das Unternehmen schätzt Rückmeldungen von Stakeholdern zur Richtlinie. Feedback, mögliche Verstöße oder Nichteinhaltungen können über die Politik der offenen Tür, Vorschlags- und Beschwerdeboxen, telefonisch unter 0850 309 93 38 oder per E-Mail an [email protected] gemeldet werden.


3. Compliance, Überwachung, Prüfung und Berichterstattung

3.1 Die Verantwortung für die Menschenrechtsrichtlinie liegt auf höchster Ebene beim General Manager.

3.2 Der Vorstand überwacht die Richtlinie und stellt sicher, dass Mechanismen für Meldung, Untersuchung und Sanktionen bei Nichteinhaltung eingerichtet und betrieben werden.

3.3 ROBERTO UNIFORM identifiziert potenzielle Menschenrechtsthemen in seinen Aktivitäten sowie die am stärksten betroffenen Gruppen und ergreift Maßnahmen, um negative Auswirkungen zu mindern und zu verhindern.

3.4 Es besteht ein System, das sicherstellt, dass die Identität von Hinweisgebern vertraulich bleibt.

3.5 Die Richtlinie wird alle zwei Jahre vom Ethikkomitee überprüft, das auch ihre Umsetzung überwacht. Rückmeldungen von Stakeholdern lösen eine zeitnahe Prüfung und die notwendigen Maßnahmen aus.


4. Umgang mit Nichteinhaltung

4.1 Formelle und informelle Beschwerdemechanismen werden bereitgestellt, um mögliche Menschenrechtsverletzungen zu beheben.

4.2 Das Ethikkomitee kann bei Bedarf Experten hinzuziehen und wahrt während der Untersuchungen die Vertraulichkeit. Alle Mitarbeiter sind zur Zusammenarbeit verpflichtet. Vergeltungsmaßnahmen gegen meldende Personen sind streng verboten, und die Vertraulichkeit wird gewahrt. Nichteinhaltung kann disziplinarische oder rechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.


5. Inkrafttreten

Diese Richtlinie ist seit dem 1. Oktober 2018 gültig.


6. Veröffentlichung

Die Richtlinie muss allen Stakeholdern und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie wird mit allen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Lieferanten geteilt und bei Bedarf aktualisiert.


Richtlinie zur sozialen Compliance

Die Richtlinie zur sozialen Compliance von ROBERTO UNIFORM legt Standards fest, die auf den Grundprinzipien und Werten des Unternehmens basieren und gemeinsam mit allen Geschäftspartnern umgesetzt werden. Ziel ist es, soziale Compliance in der Unternehmenskultur zu verankern. Dazu gehören die Gewährleistung der gesetzlichen Rechte der Mitarbeiter, Arbeitsschutz, Verantwortung gegenüber der Umwelt, offene und ehrliche Kommunikation sowie ein respektvolles Arbeitsumfeld. Mitarbeiter und Lieferanten werden über Schulungen, Kommunikationskanäle und Bewertungen über diese Standards informiert.

Mitarbeiter, die Bedenken oder Beschwerden vorbringen, werden vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt, und Meldungen werden vertraulich behandelt. Rückmeldungen werden vom Management geprüft, um Verbesserungsbereiche zu identifizieren.


Wichtige Bestandteile:

  1. Zwangsarbeit (freiwillige Arbeit)

    • Beschäftigung erfolgt freiwillig; kein Mitarbeiter wird zur Arbeit gezwungen, und personenbezogene Daten werden geschützt.

  2. Kinderarbeit (minderjährige Beschäftigte)

    • Kinderarbeit ist streng verboten. Mindestaltergesetze werden eingehalten, ausgenommen Praktika oder verpflichtende Ausbildungsprogramme.

  3. Nichtdiskriminierung (Gleichbehandlung)

    • Gleichbehandlung wird unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Nationalität, sozialer Herkunft, Behinderung, politischer Meinung oder gesetzlich geschütztem Status gewährleistet. Einstellung, Schulung und Aufgabenverteilung erfolgen leistungs- und qualifikationsbasiert.

  4. Ethisches Geschäftsverhalten

    • Korruption, Betrug, Veruntreuung oder Bestechung sind strikt verboten.

  5. Arbeitszeiten und Vergütung

    • Wettbewerbsfähige Löhne werden entsprechend den lokalen Arbeitsmärkten und gesetzlichen Anforderungen gezahlt. Arbeitszeiten, Überstunden und Prämien entsprechen den Vorschriften. Mitarbeitern werden Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung und Beförderung angeboten.

  6. Gesundheit und Sicherheit

    • Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld wird bereitgestellt. Risikoexpositionen werden minimiert, und Sicherheit, Gesundheit sowie Produktivität werden priorisiert.

  7. Einbindung der Gemeinschaft und Stakeholder

    • Das Unternehmen verpflichtet sich zu einem offenen Dialog mit Stakeholdern, einschließlich Mitarbeitervertretern, und unterhält Vorschlagsboxen für Anliegen.

  8. Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer

    • Arbeitsverträge werden in einer Sprache bereitgestellt, die die Mitarbeiter verstehen. Gesetzliche Rechte werden geschützt, und illegale Beschäftigung wird nicht toleriert.

  9. Ruhetage und Feiertage

    • Mitarbeiter haben Anspruch auf gesetzliche Ruhetage und Feiertage, z. B. zwei freie Tage pro Woche bei Fünftage-Arbeitsplänen.

  10. Rekrutierung und Beschäftigung

    • Offene Stellen werden fair und rechtmäßig besetzt, unter Einhaltung der Grundsätze der Gleichbehandlung, der Vertragsbedingungen und des Arbeitsrechts.

  11. Arbeitsverträge

    • Mitarbeiter unterzeichnen einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie eine Überstundenvereinbarung. Eine Orientierungsschulung wird bereitgestellt.

  12. Arbeitsplatzdisziplin

    • Disziplinarregeln werden ohne Lohnabzüge angewendet; alle Mitarbeiter halten sich an die Arbeitsplatzregeln.

  13. Umweltschutz

    • Umweltauswirkungen werden minimiert, und Ressourcen werden effizient genutzt. Zur Reduzierung von Umweltauswirkungen wird eine kontinuierliche Verbesserung angewendet.


Diese Richtlinie spiegelt das Engagement von ROBERTO UNIFORM für soziale Verantwortung und den ethischen Umgang mit Menschenrechten, Arbeitspraktiken und Umweltschutz wider und trägt zu einer besseren Zukunft für alle Stakeholder bei.